Dienstag, 23. Juni 2020

Die Umstellung auf Seife

Hallo ihr Lieben. 

Ich habe mir vorgenommen, weniger Plastemüll zu produzieren. Dabei reichte ein Blick ins Bad, dass es am Anfang schwierig werden würde. Ich habe 3 Duschgels, 4 Shampoos und 2 weitere Haarpflegeprodukte in meiner Dusche stehen. Viel zu viel. 
Aber das war ja erst der Anfang. Am Waschbecken geht es mit flüssiger Seife, Zahnbürste, Zahnpasta und Mundspülung weiter. Alles ist in Plastik eingepackt. Geht das nicht besser? 

Ja, es geht besser und dafür muss ich nicht einmal in einen anderen Laden gehen. Denn es gibt immer mehr Seifen oder wie es manche Läden nennen "Duschgel/Shampoo in fester Form". Ich kannte von früher die Handseife, die Mama früher immer gern gekauft hatte, bevor sie aus dem Sortiment genommen wurde. Also habe ich die Flüssigseife bei mir leer gemacht und sie durch eine Olivenseife ersetzt. Aber das löst mein Problem beim Waschen nicht. Ich habe nach Alternativen geschaut, da ich sehr schnell trockne Haut bekomme und meine Haut immer wieder allergisch reagiert. Ich habe jetzt eine Seife gefunden, die nach Rose riecht und in so einen Seifenbeutel getan, damit sie nicht an den Gittern meines Regals festklebt. Aber meine Haare wollte ich damit nicht waschen und mit einfacher Kernseife wurden sie spröde. Also habe ich mich wieder auf die Suche begeben und Haarseife gefunden. Die Seife pflegt mein Haar wunderbar und ist sogar günstiger als das Shampoo in der Flasche. 

Als nächsten Schritt möchte ich meine Zahnpasta auf Zahnpastataletten umstellen und meine nächste Zahnbürste wird eine aus Holz werden. Aber noch sind beide Produkte nicht verbraucht und deshalb nutze ich sie weiterhin. Was ich als Ersatz für die Mundspülung nehmen sollte, weiß ich leider noch nicht. 

Habt ihr dafür eine Idee? 

Liebe Grüße 
Anne

Dienstag, 2. Juni 2020

Kaufprämie für Autos

Hallo ihr Lieben. 
Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, wird es wahrscheinlich eine Kaufprämie für Autos geben. Dabei wäre eine Finanzierung in die Öffentlichen Verkehrsmittel viel sinnvoller. Denn sie unterstützen wieder mal nur die, die sich das Auto sowieso leisten können und lassen alle anderen Verkehrsteilnehmer außer Acht. Ein Auto verbraucht mehr fossile Stoffe als ein Fahrrad und steht dann vor dem Unternehmen den ganzen Tag herum oder blockiert in den Straßen die Straßen. 

Wir befinden uns in einer Zeit, in der Städte im Sommer viel zu warm werden und die Lebensqualität immer weiter abnimmt. Denn es werden immer mehr Häuser und Parkplätze gebaut und die Parks zerstört. Doch in den Parks, Gartenanlagen und Grünflächen kann Wasser über die Pflanzen gespeichert werden und durch die Bäume wird das Sonnenlicht teilweise reflektiert und erwärmt somit weniger den Boden. Straßen sind meistens in dunklen Farben gehalten, die das Licht und die Wärme gut aufnehmen können. Dabei Erwärmen sie die Umgebung und ein Kreislauf beginnt. Dabei hilft es schon, wenn Straßen zu Alleen umgewandelt werden und die Bäumen das Licht und die Wärme reflektieren können, bevor es auf die Straße trifft. Ebenso hilft es, wenn an den Fenstern und auf den Balkonen Blumen angepflanzt werden, die ebenfalls warme Flächen reduzieren können. 

Aber die Lobbyisten wollen lieber ihr Geschäft mit den Autos wieder in Gang bringen als etwas für die Umwelt und die Lebensqualität zu tun. Nun mal wird auch ihre Lebensqualität unter mehr Autos leiden, wenn man nicht mehr in die Stadt gehen kann oder am Abend im Restaurant draußen sitzen möchte, weil es zu heiß dafür ist. Außerdem werden immer mehr Lebensräume von Insekten und Pflanzen zerstört, die für unsere Nahrung notwendig sind. Viele Insekten helfen dabei, dass Pflanzen bestäubt werden und sich daraus Früchte entwickeln können. 

Warum wird absichtlich darüber weggesehen, dass Autos mehr Geld verschlingen als Wohlfahrt erbracht wird. Denn ein Auto braucht mindestens im Stehen 6 m², während ein Fahrrad nicht mal ein Drittel dessen braucht. 

Ich bin nicht komplett gegen Autos. Ich habe selbst einen Führerschein und fahre ab und zu auch mal Auto, aber dann nutze ich Carsharing, um für die kurze Zeit, in der ich es wirklich mal brauche zu nutzen und das Auto danach den anderen Mitmenschen wieder zur Verfügung zu stellen. Ich mutze es hauptsächlich, wenn ich zum Baumarkt fahre, um dann einen Großeinkauf für meinen Garten zu machen oder wenn ich gebrauchte Möbel ein neues Zuhause geben kann. 

Mir erschließt es sich nur immer weniger, waren jeder Bürger in Deutschland am Besten ein Auto besitzen sollte und es nicht in andere Fortbewegungsmittel investiert wird. Das Geld wäre in ausgebauten Radwegen sowie einem vernünftigen Nah- und Fernverkehr besser investiert. 

Liebe Grüße 
Anne 

Die 1% Methode

 Hallo ihr Lieben :)  Könnt ihr euch vorstellen, durch euer TUN und HANDELN euer morgiges ICH stark zu beeinflussen? Genau das behauptet Jam...